Pressebericht der PI vom 12.08.2026
Pressebericht der Polizeiinspektionen Ludwigsstadt
Kein Käuferschutz – Geld nach Betrug weg
Steinbach am Wald – Eine 26‑jährige kaufte Anfang August über ein Kleinanzeigenportal einen Schneideplotter und überwies den Kaufpreis in Höhe von 160 Euro über einen Zahlungsdienstleister. Dabei wählte sie die Option „Familie und Freunde“, sodass kein Käuferschutz bestand. Nachdem die Zahlung geleistet war, brach der Kontakt zum Verkäufer ab. Die bestellte Ware wurde nicht geliefert und auch das Geld ist unwiederbringlich weg. Die Polizeistation Ludwigsstadt warnt deshalb ausdrücklich davor, Zahlungen als „Familie und Freunde“ oder generell über Zahlungswege ohne Käuferschutz vorzunehmen, und rät zur Nutzung sicherer Zahlungsmethoden mit Käuferschutz (z. B. Zahlung als Waren‑ oder Dienstleistung). Lassen Sie sich nicht auf Zahlungen ohne Käuferschutz ein; zahlen Sie lieber per geschützter Methode und rechnen Sie die geringen Zusatzkosten in den Kaufpreis ein. Sollte der Verkäufer damit nicht einverstanden sein, können Sie davon ausgehen, dass etwas „faul“ ist. Im besten Fall sollte die Ware persönlich übergeben und bar bei Abholung bezahlt werden.
