Schützen Sie Ihr Diesel-Auto vor der Kälte

 

Tiefstwerte bis minus 20 Grad sind vorhergesagt. Bei solchen Temperaturen kommt es häufig vor, dass Dieselmotoren Probleme bekommen. Der Kraftstoff kann versulzen und das Kraftstoffsystem verstopft, der Motor lässt sich nicht mehr starten oder geht nach kurzer Zeit wieder aus.

Generell sollte der Dieselkraftstoff im Winter bis minus 20 Grad funktions- und fließfähig bleiben. Doch Einflüsse wie Fahrtwind und Parken an ungeschützten Stellen verstärken die Kälte zusätzlich, so dass der Dieselmotor auch bei weniger tiefen Temperaturen versulzen kann.

Ist ein Versulzen des Dieselkraftstoffes erst einmal geschehen, hilft nur ein Abschleppen des Fahrzeugs und anschließendes Ab-/Unterstellen in einer wärmeren Umgebung. Erst wenn das Kraftstoffsystem wieder erwärmt wird, können sich die Kristalle lösen. Meistens ist auch ein Austausch des Kraftstofffilters erforderlich.

Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich das Tanken eines Premium-Dieselkraftstoffs, der Tiefsttemperaturen bis minus 30 Grad abdeckt. Ist der Fahrzeugtank jedoch noch relativ gut mit normalem Diesel gefüllt, kann mit Dieseladditiven ein sicherer Betrieb bis minus 30 Grad erreicht werden.

Es darf auf keinem Fall dem Dieselkraftstoff Benzin beigemischt werden. Das hat bei  modernen Motoren verheerende Folgen.

Zu den vorbeugenden Maßnahmen zählt auch das Parken des Fahrzeugs in einer Garage oder an einer möglichst kälte- und windgeschützten Stelle.