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Fachkräftesicherung und Digitalisierung sind Hauptthemen des IHK-Gremiums Kronach für die kommenden Jahre

Vor dem Hintergrund einer wachsenden Fachkräftelücke legt das neu konstituierte IHK-Gremium seine Arbeitsschwerpunkte für die kommenden Jahre fest. Gemeinsam will man Ideen entwickeln, wie etwa Schulabsolventen im Raum Kronach gehalten werden können, wie die Praxisnähe in den Schulen verbessert werden kann und wie sich innovative Ideen und Start Ups im Landkreis Kronach besser entwickeln können.

Zwei Themen hat sich das IHK-Gremium Kronach für die kommenden Jahre auf die Fahnen geschrieben: Fachkräftesicherung und Digitalisierung. "Fachkräftesicherung und Digitalisierung werden den Wirtschaftsraum Kronach in den kommenden Jahren prägen", so Hans Rebhan, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Gremiums Kronach.

Mehr Praxisnähe in den Gymnasien

Rudolf Schirmer, Leiter der Lorenz-Kaim-Schule Kronach, macht in seinem Impulsvortrag deutlich, dass künftig noch mehr Fachkräfte fehlen werden als heute. Engpässe wird es weniger bei den Akademikern geben, sondern vor allem bei den beruflich Qualifizierten. Rebhan ergänzt: "Laut IHK-Fachkräftemonitor wird die Fachkräftelücke von derzeit 21.000 auf 44.000 im Jahr 2030 steigen."

P-Seminare in den Gymnasien sollen künftig mehr Praxisnähe bekommen, so der Wunsch der Unternehmensvertreter. Anspruch und Realität gehen derzeit allerdings noch auseinander, die Praxisnähe ist aus Sicht der Unternehmer nur in wenigen Fällen gegeben. 

Bei der Entwicklung praxisorientierter und wirtschaftsnaher P-Seminare will das IHK-Gremium die Schulen unterstützen. Claudia Bethke, Jens Schick, Rudolf Schirmer, Sibylle Fugmann, Kristina Hofmann, Britta Höfer, Christoph Schülner und Rainer Kober werden dazu Ideen entwickeln und mit den Lehrern diskutieren.

Was kann Kronach vom Silikon Valley lernen?

Was der Landkreis Kronach vom Silikon Valley lernen kann, skizziert Prof. Dr. Josef Löffl, Studiengangsleiter ZukunftsDesign, von Hochschule Coburg: "Start-ups und innovative Ideen entstehen von ganz allein, wenn wir die Menschen dazu ermutigen und sie einfach einmal machen lassen." Es wird vereinbart, dass die Mitglieder des IHK-Gremiums den Studiengang ZukunftsDesign besuchen, um dort Ideen und Maßnahmen einmal ganz neu zu durchleuchten und anzupacken statt die bisherigen Modelle "…immer nur ein Stückchen zu verbessern", so Rebhan.


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