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Stiftungsmittel wurden an Bedürftige aus Kronach ausgezahlt

Die Stadt Kronach blickt zurück auf eine erfolgreiche Durchführung der Weihnachtsaktion 2016. Seit 70 Jahren kann die Kommune außerhalb der sonstigen Hilfestellungen durch Stiftungsmittel Familien und Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren eine finanzielle Zuwendung gewähren. Wie Sachgebietsleiter Hubert Zapf dazu mitteilt, konnten bei der Weihnachtsaktion 2016 auch Empfänger von Grundsicherungsleistungen ab dem 60. Lebensjahr, die 2016 keine Leistungen aus der Anny-und-Franz-Niebuhr-Stiftung erhielten, eine Zuwendung beantragen. Rund 220 Personen erhalten nach schriftlicher Information in der Weihnachtswoche jeweils 70 Euro, die sich anteilig aus der  Spendensumme von rund 15 300 Euro ergaben, ausgezahlt.

 

Erster Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein freute sich über die erneute große Spendenbereitschaft Kronacher Bürgerinnen, Bürger, Firmen und Unternehmen. Sie legten die Grundlage für diese schon traditionelle Hilfsaktion, die erstmals im Jahre 1946 als „Geschenkaktion für bedürftige Bürger“ gestartet wurde. Ein großartiges Spendenaufkommen hat uns dabei alljährlich unterstützt und dies erst ermöglicht, so der Bürgermeister weiter.

 

Abgeschlossen wurden auch die Verfahren zur Gewährung von freiwilligen Zuwendungen der Anny-und-Franz-Niebuhr-Stiftung. 52 Alleinstehende, 20 Ehepaare und 64 Heimbewohner wurden nach Prüfung ihrer Bedürftigkeit mit rund 21 000 Euro unterstützt. Von der  Assessor-Wagner’schen-Stiftung erhielten 3 Jugendliche letztmalig eine Unterstützung. Die Direktor Willi-Otto-Stiftung hatte im  Berichtszeitraum rund 10 000 € an Stiftungsmitteln ausgeschüttet. Damit hat die Stadt Kronach im Jahr 2016 rund 46 600 € an finanziellen Hilfen für bedürftige Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt.

 

Text: Hubert Zapf


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