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Ein guter Start ins Berufsleben – Pflegeschüler der HELIOS Frankenwaldklinik wurden feierlich verabschiedet

Pflegeschüler der HELIOS-Frankenwaldklinik starten in das Arbeitsleben

 

Bildunterzeile: Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege und Gratulanten bei der Abschlussfeier in der HELIOS Frankenwaldklinik Kronach.

 
In dieser Woche nahmen 13 Auszubildende des 3. Lehrjahrs feierlich ihr Abschlusszeugnis zum Gesundheits- und Krankenpfleger entgegen. Drei Jahre haben die jungen Menschen der Berufsfachschule für Krankenpflege der HELIOS Frankenwaldklinik Kronach gelernt und auf einen erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung hingearbeitet.
 

In Anwesenheit des Stellvertretenden Landrats Gerhard Wunder und Klinikgeschäftsführer Daniel Frische sowie zahlreicher Gäste feierten die Absolventen die bestandenen Prüfungen. Frische dankte den Schülerinnen und Schülern für ihre engagierte Arbeit für die Patienten in den vergangenen Jahren und wies auf die zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten hin, die der moderne Pflegeberuf heute bietet.


Schulleiter Mathias Lau, der die jungen Leute über die Jahre intensiv begleitet hat, betonte die Wichtigkeit von Herz, Hand und Verstand für den Beruf. Nur wer über alle drei Eigenschaften verfüge, könne gut, ganzheitlich und qualitativ hochwertig pflegen.


2.100 Stunden theoretischer Unterricht und 2.500 Stunden praktischer Einsatz liegen nun hinter den Auszubildenden des Kurses 51 der Berufsfachschule für Krankenpflege. Nun steht der Start ins Berufsleben an und einige der Absolventen werden ihre Tätigkeiten auch an der HELIOS Frankenwaldklinik Kronach fortsetzten. „Ich freue mich, dass sich einige Schüler für uns entschieden haben und hier weiterarbeiten werden, denn unsere Klinik braucht guten Nachwuchs. Daher steht auch schon der nächste Kurs in den Startlöchern“, so Daniel Frische abschließend.

Erlebnispark Schloss Thurn: Freier Eintritt für ABC Schützen

 
Für alle ABC-Schützen hat sich das Team vom Erlebnispark Schloss Thurn in Heroldsbach (zwischen Bamberg und Nürnberg) wieder etwas ganz besonders ausgedacht:

- Den Schultütentag -

Schulanfänger können ihren ersten Schultag so richtig genießen. Denn ABC-Schützen, erhalten am 13.9.2016 freien Eintritt in den Erlebnispark Schloss Thurn und eine Überraschung für ihre Schultüte. Die Kinder können entweder ihre Schultüte oder einen Ausweis mitbringen. Alternativ können die Eltern ein Foto (z. B. Handyfoto) vom ersten Schultag an den Kassen vorzeigen.
 
Über eine kleine Anzeige zum Schulanfang, mit lieben Wünschen, würde sich der ABS-Schütze sicherlich auch in der AVP freuen. Am einfachsten geht es natürlich online: https://www.avp24.de
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Der Familienfreizeitpark Schloss Thurn hat in der Nachsaison noch an den Wochenenden bis einschließlich 3.10.2015 von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Neu bietet der Park dieses Jahr Halloweentage für Groß und Klein an. Mehr Infos hierzu erhalten Sie unter www.halloween-schloss-thurn.de

Foto: Erlebnispark Schloss Thurn

„Offene Hilfen“ sucht ehrenamtliche Helfer

 
Der Fachbereich „Offene Hilfen“ der Lebenshilfe Kronach unterstützt Menschen mit Behinderung bei einer selbstbestimmten Freizeitgestaltung.Zur Unterstützung werden neue ehrenamtliche Helfer gesucht.

Kronach. Hoch zu Ross oder gar auf einem Lama, bei rasanten Fahrten auf der Sommerrodelbahn, einem ausgedehnten Besuch des Kronacher Freischießens oder ganz entspannt auf einer Hängebank sitzend und ein wohlverdientes Päuslein einlegend – Sieht man in die Gesichter der fröhlichen Gruppen, die am diesjährigen Sommer-Freizeitprogramm der „Offenen Hilfen“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene teilnahmen, schaut man in glücklich strahlende Augen: Menschen mit und ohne Behinderung freundschaftlich Hand in Hand oder „kumpelhaft“ untergehakt, bei lautem Lachen, ins Gespräch vertieft oder auch mal gemeinsam schweigend – Was für wunderschöne Bilder!
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Auch heuer stieß das Sommer-Freizeitprogramm der „Offenen Hilfen“ der Lebenshilfe Kronach wieder auf großes Interesse.

„Die Offenen Hilfen“ gibt es seit 26 Jahren – mit dem Ziel, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen durch individuelle Betreuungsangebote zu unterstützen und zu begleiten“, erklärt der Leiter des Fachbereichs, Sebastian Spichal, MA Erziehungs- und Bildungswissenschaften. Anspruch auf das Angebot – ehemals FED (Familienentlastender Dienst) haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen, Sinnesbeeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen. Neben Einzelbetreuungen, die auch in der häuslichen Umgebung und in den Räumen der „Offenen Hilfen“ stattfinden können, wird ein umfangreiches Freizeitprogramm für Gruppen angeboten. „Die Inanspruchnahme – insbesondere die individuelle Begleitung in der Freizeit – nimmt stetig zu“, freut sich Spichal.

Das vielfältige Betreuungs- und Beratungsangebot – wie unter anderem auch das Sommer-Freizeitprogramm - kann in der bestehenden Form nur durch ehrenamtliche Helfer aufrecht erhalten werden. Hierfür werden laufend neue Ehrenamtliche gesucht. „Jeder Einzelne und seine Zeit, die er Menschen mit Behinderungen schenkt, ist unschätzbar wertvoll“, würdigt Spichal. Sich einbringen kann jeder, der möchte. Hierfür benötigt man keineswegs zwingend Erfahrung Umgang mit Menschen mit Behinderung. Entscheidend sei es, so Spichal, dass die Helfer ihr Ehrenamt aus Überzeugung und mit Freude ausübten sowie offen und respektvoll mit den von ihnen betreuten Menschen umgingen. Alle Ehrenamtlichen erhalten eine Einführung wie auch Fortbildungen zu übergreifenden Themen von hauptamtlichen Mitarbeitern. Den zeitlichen Einsatz und ihr Einsatzgebiet bestimmt jeder Ehrenamtliche selbst – ganz nach seinen Möglichkeiten beziehungsweise Wünschen. Für ihre Tätigkeit bekommen diese eine Aufwandsentschädigung. Viel wichtiger ist aber sicherlich die Zufriedenheit und Erfüllung, die sie durch viele schöne Momente im zwischenmenschlichen Umgang erfahren. Natürlich wird auch gemeinsam gefeiert – so wie jüngst beim traditionellen Sommer-Grillfest. Hierzu sind alljährlich alle im Fachbereich betreuten Menschen - derzeit rund 120 Personen vom Kleinkind bis zum Senior - und deren Angehörige sowie Personal eingeladen. Der Einladung kamen heuer rund 85 Personen nach. Gemeinsam verbrachte man schöne Stunden in lockerer Runde bei Musik, Tanz, guten Gesprächen und leckerem Essen.

Zur Unterstützung werden weitere helfende Hände benötigt – und zwar jeden Alters. Sehr willkommen sind gerade Männer im mittleren oder fortgeschrittenen Alter, die vielleicht beruflich nicht mehr so eingespannt sind und auch unter der Woche Zeit haben. Für Schüler, Studenten und Auszubildende im sozialen Bereich besteht die Möglichkeit eines Praktikums. Sehr willkommen sind auch Interessierte für ein Freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst. Für alle besteht die Möglichkeit, in das Angebot unverbindlich hinein zu schnuppern. Hierzu bietet sich der regelmäßig am Mittwochabend von 19 bis 21 Uhr stattfindende öffentliche Freizeittreff mit Sport-, Kreativ- und Wissensangeboten an. „Einfach telefonisch kurz Bescheid geben. Wir freuen uns über jeden Einzelnen, der sich für unsere Arbeit interessiert und uns vielleicht schon bald darin unterstützt“, hofft Spichal. hs
 
 

Prall gefülltes Sommer-Freizeitprogramm der „Offenen Hilfen“

Das Sommer-Freizeitprogramm des Fachbereichs stieß auch in diesem Jahr wieder auf sehr guten Zuspruch. Zu den Programmpunkten für Kinder zählten der Besuch eines Bauernhofs in Buchbach, des Crana Mare sowie des Wasserspielplatzes auf dem LGS-Gelände in Bamberg als auch ein Kinonachmittag in Kronach. Die Erwachsenen hatten viel Freude bei einer Lama-Wanderung in Döbrastöcken, einem Besuch des Freibads in Unterrodach, des Wildparks Tambach und der Landesgartenschau in Bayreuth, beim Minigolf-Spielen in Fischbach, einem Ausflug zum Wildberg-Café bei Tettau, einem Gartenfest in Silberstein sowie einer Floßfahrt in Neuses. Kinder und Erwachsene besuchten die Sommerrodelbahn in Fröschbrunn und das Kronacher Freischießen und unternahmen einen Familienausflug nach Würzburg. hs   

Ziele der „Offenen Hilfen“: Sie stärken und erhalten die Tragfähigkeit der Familien und unterstützen so einen Verbleib der Menschen mit Behinderung in den Familien. Sie unterstützen Angehörige im häuslichen Bereich bei deren Betreuung und Pflege und ermöglichen diesen einen Spielraum für eigene Aktivitäten. Gleichzeitig tragen sie dazu bei, die Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderung zu erhalten und zu erweitern. Dadurch erfahren diese eine bessere Integration in ihr soziales Umfeld, beispielsweise durch Freizeitmaßnahmen.

Angebote der „Offenen Hilfen“: Der Fachdienst bietet stunden- und tageweise Betreuungen in der häuslichen Umgebung, Kinder- und Gruppenbetreuungen, hauswirtschaftliche Hilfen sowie Begleitdienste zu Behörden, Ärzten, Einkäufen oder Veranstaltungen. Freizeitangebote gibt es in Form von regelmäßigen Freizeittreffs wie Schwimmen, Gymnastik, Tischtennis und Brettspiele oder auch Tagesausflüge, Wochenendfreizeiten, Sommerfreizeit-Programm sowie andere Aktivitäten wie Tanzkurse, Nordic-Walking, Kochkurse oder Konzertbesuche. Sie umfasst weiter eine Beratung im Bereich der Behindertenhilfe wie auch Beratungseinsätze nach dem Pflegeversicherungsgesetz. Möglich ist auch eine Kurzzeitunterbringung bei Ausfall der Hauptpflegeperson in den Räumlichkeiten der „Offenen Hilfen“. Die Kosten für alle Angebote werden in der Regel von den Pflegekassen oder Krankenkassen übernommen. Ansonsten können sie im Rahmen von Stunden- beziehungsweise Pauschalsätzen in Anspruch genommen werden. hs

Kontakt:
Wer das Angebot unterstützen oder auch in Anspruch nehmen möchte, wendet sich an: „Offene Hilfen“ der Lebenshilfe Kronach, Mittelstraße 3, 96317 Kronach, Telefon: 09261 50 63 026 oder 09261 50 63 027, E-Mail: offene-hilfen@lebenshilfe-kronach.de, Bürozeiten: Montag und Dienstag: 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr, Mittwoch: 8:30 Uhr bis 18 Uhr, Donnerstag: 8:30 Uhr bis 15:30 Uhr, Freitag: 8:30 Uhr bis 14 Uhr.  
 

 

„Offene Hilfen“ unter neuer Leitung
 

Seit dem 1. Mai dieses Jahres hat Sebastian Spichal die Leitung des Fachbereichs „Offene Hilfen“ inne. Für den Oberlangenstädter geht es damit zurück zu den Wurzeln.
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Seit Mai dieses Jahres leitet (von links) Sebastian Spichal den Fachbereich „Offene Hilfen“ der Lebenshilfe. Im Büro in der Mittelstraße stehen ihm seine Stellvertreterin – die bisherige Leiterin – Elisabeth Bauer und die Verwaltungsangestellte Carola Schirmer unterstützend zur Seite. 

Kronach- Der 28-Jährige ist in der Lebenshilfe kein Unbekannter. Nach seinem Abitur absolvierte er von 2007 bis 2009 – zwei Jahre lang - ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Heilpädagogischen Tagesstätte als auch im Wohnheim der Lebenshilfe. Anschließend studierte er in Bamberg „allgemeine Pädagogik“ mit dem Abschluss des Bachelors und  „Erziehungs- und Bildungswissenschaft“ mit dem Schwerpunkt Elementar- und Familienpädagogik mit dem Abschluss Master. Währenddessen und auch danach arbeitete er an einem Forschungsprojekt der dortigen Universität mit, wobei es ihn aber jetzt zurück in die Heimat zog.

„Jetzt geht es für mich also fast zehn Jahre später zurück zu den Wurzeln“, freut sich der Oberlangenstädter. Die „Offenen Hilfen“ sagen ihm aus mehreren Gründen besonders zu. So gebe es dabei – zum großen Vorteil für Personal wie Klienten – viele Schnittstellen zu verschiedenen Fachbereichen der Lebenshilfe. Besonders am - seit Oktober 2003 in der Mittelstraße zu findenden – Fachdienst sei es, dass man alle Jahrgangsstufen vom Kleinkind bis zum Rentner begleite und dabei einen großen Gestaltungsfreiraum habe. Die bisherige LeiterinElisabeth Bauer, die seit 2000 den „Offenen Hilfen“ vorstand, steht ihm als seine Stellvertreterin zur Seite. Sie sorgt zusammen mit der Verwaltungsangestellten Carola Schirmer, die auch weiterhin im Büro tätig ist, für einen reibungslosen Übergang. Spichal möchte den Fachbereich in der bisherigen, bewährten Form weiterführen. Ein besonderes Augenmerk legt er auf ein weit gespanntes Netzwerk mit Kooperationspartnern. Sein wichtigstes Ziel ist eine noch bessere Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft.
 
 
hs 



 

Öffentliche WLANs sicher nutzen

 
Bochum (ots) - 69 Prozent der Internetnutzer loggen sich laut einer G DATA Umfrage auf Reisen in öffentliche WLANs in Cafés oder Hotels ein. Überall online sein - das birgt Risiken. Kriminelle können in diesen Netzen ohne großen Aufwand E-Mails mitlesen oder wichtige Daten, wie Kreditkarteninformationen oder Passwörter, ausspionieren. Um die digitale Privatsphäre zu schützen, ist in der G DATA Mobile Internet Security für das Betriebssystem Android eine VPN-Funktion integriert. Ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) schützt in öffentlichen Netzwerken davor, dass Unbefugte sensible Daten mitlesen bzw. stehlen können. Kunden, die bereits G DATA Mobile Internet Security auf ihrem Smartphone oder Tablet einsetzen, können das VPN-Modul optional hinzubuchen. 
 
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Ergebnis der G DATA Sommerumfrage: 69 Prozent der Reisen nutzen ungeschützte WLAN-Netze von Hotels, Flughäfen oder Restaurants.
Quelle: "obs/G Data Software AG/G DATA"
 
 


"Ein öffentliches oder fremdes Netzwerk stellt ein erhöhtes Risiko für Datenspionage oder die Manipulation des Datenverkehrs dar. Ohne einen Schutz durch VPN kann es zum Beispiel passieren, dass Zugangsdaten oder Bankdaten ausgespäht werden", erklärt Christian Geschkat, Produktmanager Mobile Solutions bei G DATA. "Empfehlenswert ist in solchen Situationen der Einsatz einer VPN-Technologie, die den gesamten Datenverkehr und die digitale Privatsphäre der Anwender schützt." 

++ So funktioniert G DATA VPN 

Das VPN-Modul in der G DATA Mobile Internet Security verschlüsselt den gesamten Internetverkehr, egal in welchem WLAN oder Funknetz - und das weltweit. Das virtuelle private Netzwerk bildet eine Art Tunnel und schützt nicht nur die digitale Identität, sondern macht auch das Smartphone oder Tablet für Datendiebe unsichtbar. Abgeschirmt durch Hochsicherheitsserver sind die persönlichen Daten so vor Hackerangriffen wirkungsvoll geschützt. 

Dank des integrierten G DATA VPNs benötigen Anwender keine zusätzliche App zum Schutz der Privatsphäre in öffentlichen Netzen. Das Modul lässt sich auf Wunsch einfach per Widget einschalten, wenn Anwender mit ihrem Smartphone oder Tablet im Internet surfen, E-Mails abrufen oder Finanzgeschäfte tätigen. 

Für ein Jahr an das andere Ende der Welt – Fischbacherin auf dem Weg nach Australien

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Lilly Geißler erfüllt sich ihren Traum, ein Jahr lang Australien bei einem Work & Travel-Aufenthalt zu erkunden. Dienstagabend stieg die Fischbacherin in den Flieger in Frankfurt, morgen landet sie im „Land der Kängurus“.

Kronach - Gedankenversunken schmökert Lilly Geißler in ihrem dicken Reiseratgeber mit vielen Infos und herrlichen Bildern von Australien. Vor sich auf dem Tisch hat sie weitere Infomaterialien und Unterlagen, Flyer sowie Reiseführer über Down Under ausgebreitet, die sie nach und nach mit leuchtenden Augen und einem strahlenden Lächeln zur Hand nimmt. „Ich bin erstaunlich ruhig“, wundert sich die 18-Jährige, fügt aber gleich hinzu: „Das ist bei mir aber immer so. Die Aufregung kommt bei mir immer erst zehn Minuten vorher – wahrscheinlich erst dann, wenn ich schon im Flieger sitze“.

Der Flieger bringt Lilly am Dienstagabend ab 21.45 Uhr über einen Zwischenstopp nach Sidney. Für ein Jahr wird die Fischbacherin dem Landkreis Kronach den Rücken kehren, um als Backpackerin das andere Ende der Welt zu erkunden. Damit geht für die frischgebackene Abiturientin ein langgehegter Traum in Erfüllung. „Das ist jetzt einfach für mich die Gelegenheit. Ich denke, wenn man erst einmal im Studium drin ist, den Bachelor und Master macht, dann schiebt man das immer weiter vor sich her. Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragt Lilly, die Psychologie studieren möchte und sich daher an verschiedenen Unis beziehungsweise Hochschulen beworben hat. Trotz eines Einser-Abiturs mit einem Notendurchschnitt von 1,7 steht sie momentan noch wegen des sehr hohen Numerus Clausus auf der Warteliste. „Das schlimmste für mich wäre es, einfach abzuwarten und nichts beziehungsweise nichts Sinnvolles zu machen. Die Wochen nach dem Abitur waren schön, noch einmal im Bett umdrehen. Auf Dauer ist das aber nichts für mich, sondern viel zu langweilig“, so die 18-Jährige, für die ihre Australien-Reise aber weit mehr als nur ein Überbrücken zum Studium ist.  

So wäre sie auch nach Australien geflogen, wenn es bereits heuer mit einem Studienplatz geklappt hätte. Fremde Länder haben auf die Fischbacherin schon immer einen besonderen Reiz ausgeübt. So war sie beispielsweise bereits beim Schüleraustausch des Kaspar-Zeuß-Gymnasiums in Amerika dabei. Dass sie nach dem Abi für ein Jahr lang ein fremdes Land bereisen würde, stand für sie daher schon lange fest – nicht jedoch das Ziel Australien. So war es eigentlich zunächst ihre Wunschvorstellung, als Au Pair-Mädchen nach Japan in eine Familie zu gehen. „Japan ist das  komplette Gegenteil der westlichen Welt. Diese Unterschiede faszinieren mich“, schwärmt Lilly, die diesbezüglich auch in verschiedenen Foren angemeldet ist. Im  Gegensatz zu ihrem nunmehrigen Work & Travel-Aufenthalt hätte sie dabei aber alles selbst organisieren müssen – ohne Absicherung. „Man weiß nicht, in welcher Familie man landet und ob man vielleicht nicht nur als billige Putzkraft ausgenutzt wird“, meint sie. Außerdem wäre dies auch zeitlich gesehen sehr knapp zu händeln gewesen, da man erst kurz vorher Bescheid erhalte, wo es genau hingehe. Alleine für das Visum brauche es ja aber zwei Wochen. Eine Freundin von Lilly erzählte ihr schließlich davon, dass diese selbst für ein Jahr als Backpackerin nach Australien gehe und fragte, ob sie mitkommen wollte – eine Idee, mit der sich Lilly schnell anfreundete.

„Australien ist ein Land voller Gegensätze“, ist Lilly, die eine Vorliebe für Mythen und Legenden hat, voller Vorfreude. Einerseits sei es ein sehr fortschrittliches, modernes Land. Andererseits gebe es dort auch noch viel Ursprüngliches - das Outback, fernab der Zivilisation. Es umfasst beinahe drei Viertel der Fläche Australiens und erstreckt sich hauptsächlich über das Northern Territory und Western Australia sowie Teile von Queensland, New South Wales und South Australia. „Ich hoffe nur, dass ich nicht dort krank werde“, sagt sie. Ansonsten mache sie sich aber diesbezüglich wegen Australien keine Sorgen. Es sei - auch weltpolitisch gesehen - ein eher ruhiges Land mit einer geringen Kriminalitätsrate und einer guten medizinischen Versorgung. Besonders freut sie sich auf die Vielfalt der Natur, die herrliche Landschaft, die wunderbaren Nationalparks und Schutzgebiete. Lilly hat einen Tauchschein und möchte natürlich auch in Australien ihrem Hobby nachkommen.  

Rund 2.000 Euro musste sie an die Agentur bezahlen – einschließlich Flug. Ihr Visum kostete 240 Euro. Bedenken, dass sie in Sidney keinen Job findet, hat die 18-Jährige nicht. In der Millionenmetropole gebe es genügend Jobs für Work & Traveller – insbesondere Farmarbeit, als Kellnerin oder - was ihr am liebsten wäre - als Au pair in einer Familie. Nach ihrer Ankunft in Sidney wird Lilly mit ihrer Freundin für vier Tage in einem Hostel untergebracht. Mit ihrer Arbeitserlaubnis kann sie bis zu sechs Monate beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt werden. Länger will sie aber sowieso nicht an einem Ort bleiben, sondern möglichst viel das Land bereisen, Land und Leute kennenlernen. Jobs würden am schwarzen Brett in den Hostels angeboten beziehungsweise auch auf Internetportalen für Backpacker.

Ihre Familie zeigt großes Verständnis für Lilly, die noch eine jüngere Schwester hat, und ermutigte sie sogar darin. Lediglich ihre Oma habe schon ein wenig Bedenken. „Ich bin jetzt 18 Jahre. Das ist meine Sturm- und Drangphase. Ich möchte das jetzt machen“, sagt Lilly bestimmt. Gleichzeitig räumt sie ein, eigentlich eher der Typ zu sein, der möglichst viel plane und sichergehen wolle. Es sei daher für sie eine besondere Erfahrung und auch Herausforderung, wenn es mal eben nicht so sei. Falls es nicht klappen sollte, sei dies auch keine Schande. Mit ihrem Visum könne sie ein- und ausreisen, wann sie wolle, also auch früher zurückkehren. So oder so: Sie werde sicherlich für sich und ihren weiteren Lebensweg viel für sich mitnehmen. „Vielleicht werde ich sagen, Großstadt nie wieder“, überlegt sie und ergänzt: „Vielleicht will ich aber gleich noch in ein anderes Land“. So ist sie nach wie vor im Forum für Au Pair in Japan angemeldet - man weiß ja nie!
 
hs


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