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Rücknahme der Revison im Fall der Kindstötungen in Wallenfels

Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Coburg:

Die Bundesanwaltschaft beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat im Verfahren hinsichtlich der Kindstötungen in Wallenfels im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Coburg am 15.03.2017 die von der Staatsanwaltschaft geführte Revision hinsichtlich beider Angeklagter zurückgenommen. Eine nochmalige Überprüfung des Urteils unter allen rechtlichen Gesichtspunkten ergab keine Erfolgsaussichten für die eingelegte Revision.

 

Damit ist das Urteil des Landgerichts Coburg vom 20.07.2016 rechtskräftig.

Die angeklagte Mutter war wegen Totschlages in vier Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt worden. Der ebenfalls angeklagte Vater war freigesprochen worden.

 

Verfasser: Dr. Christian Pfab

Staatsanwalt als Gruppenleiter

Ketschendorfer Str. 1, 96450 Coburg
Tel. 09561-878-3160

Zwei „R’cycle!“-Kinderfahrräder für die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg

R'cycle!-Kinderfahrräder
 
dm-drogerie markt und Unilever ließen Kinderfahrräder aus leeren Aludosen der dm-Kunden herstellen und spenden diese an 200 soziale Vereine und Institutionen.
 
Coburg/Karlsruhe, 16. Februar 2017. Insgesamt 760 aus recyceltem Aluminium hergestellte Kinderfahrräder übergeben dm und Unilever in diesen Wochen an rund 200 lokale soziale Institutio-nen, Vereine und Netzwerke. Zwei davon wechselten am vergangenen Mittwoch, 15. Februar, in Coburg den Besitzer: Bei der offiziellen Spendenübergabe der Initiative „R’cycle!“ im dm-Markt im Postweg 2 d übergab dm-Filialleiterin Nicole Breitung zusammen mit sieben weiteren Filialleiterinnen und Filialleitern aus Coburg und der näheren Umgebung die beiden handgefertigten und TÜV-geprüften Fahrräder an Uwe Rendigs, Vorsitzender der Stiftung für krebskranke Kinder Coburg. Der Wert eines Fahrrads beträgt rund 1.000 Euro. Für die Herstellung der Fahrräder wurden leere Aludosen der dm-Kunden zu 100 Prozent recycelt und unter Zugabe von weiterem Alu zu Rohren für Kinderfahrradrahmen verarbeitet. „Unsere Stiftung in Coburg unterstützt derzeit 45 Familien mit krebskranken Kindern mit einem Regelförderbetrag sowie nach Bedarf mit Einzelfördermaßnahmen. Wir freuen uns sehr, die beiden Fahrräder zweien dieser Familien aus den Landkreisen Lichtenfels und Haßberge übergeben zu dürfen“, sagt Uwe Rendigs. „Es ist nicht das erste Mal, dass uns die Coburger dm-Teams unterstützen: Es wurde schon einmal für unsere Stiftung in den dm-Märkten gesammelt. Dass die Übergabe der Fahrräder am 15. Februar, dem Internationalen Tag des krebskranken Kindes, stattfindet, soll die Notwendigkeit der Unterstützung von Familien mit krebskranken Kindern unterstreichen.“
 
Bundesweite Spende von 760 handgefertigten Kinderfahrrädern

Die dm-Kunden konnten ihre leeren Aludosen für „R’cycle!“ ab Sommer 2015 bis Frühling 2016 in den dm-Märkten in ganz Deutschland abgeben. Nach dem von Kooperationspartner TerraCycle koordinierten Recyclingprozess produzierte die Fahrradmanufaktur NICOLAI in Niedersachsen in Handarbeit die 24 Zoll großen Räder – ideal für Kinder im Alter von etwa neun bis zwölf Jahren. Neben der Förderung der motorischen Entwicklung von Kindern in ganz Deutschland war es ein Herzensanliegen der beiden Partner, mit ihrer Initiative für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren. Beim Recycling der Aluminiumdosen verwendeten sie alle Bestandteile vollständig, verwerteten beispielsweise auch das Restgas thermisch und wandelten den Kunst-stoff in Plastikgranulat um. Aus dem eingeschmolzenen Aluminium entstanden die Rohre für die Kinderfahrradrahmen. Nähere Informationen zum Recycling- und Produktionsprozess gibt es unter www.dm.de/recycle.

 

 

Zu Unilever
Unilever ist ein international führender Konsumgüterhersteller, der in über 190 Ländern Lebens-mittel, Körperpflegeprodukte, Waschmittel und Reinigungsmittel vertreibt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 169.000 Mitarbeiter und erzielte 2015 einen Umsatz von 53,3 Milliarden Euro. 15 Jahre lang führte Unilever das Ranking als nachhaltigstes Unternehmen in der Kategorie Lebensmittel des Dow Jones Sustainability Index. In 2016 wurde Unilever erstmals in der Kategorie Haushalts- und Körperpflegeprodukte ausgezeichnet und belegt auch hier wieder die Spitzenposition. In Deutschland ist Unilever mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2012 in der Kategorie „Nachhaltigste Zukunftsstrategie“ ausgezeichnet worden und verfolgt mit dem Unilever Sustainable Living Plan unter anderem das Ziel der Ressourcenschonung. Weitere Informationen zum Unilever-Nachhaltigkeitsprogramm gibt es unter www.unilever.de/nachhaltigkeit.

Zu dm-drogerie markt 

Sich in der Gesellschaft einzubringen und diese positiv mitzugestalten, gehört zum Selbst-verständnis von dm-drogerie markt. Für seine nachhaltigen sozialen Engagements erhielt das Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und den Deutschen Kulturförderpreis. Mit der Initiative „HelferHerzen – Der dm-Preis für Engagement“ will dm ehrenamtliches Engagement würdigen und stärken. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland e. V., dem Deutschen Kinderschutzbund Bundesverband e. V. und der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. soll das Vorbild engagierter Menschen in das öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Die Kooperations-partner zeichneten im Herbst 2016 insgesamt 1.225 der fast 10.000 Bürgerinnen, Bürger und Or-ganisationen aus, die der Aufforderung zur Teilnahme gefolgt sind. Für „HelferHerzen“ stellte dm insgesamt rund 1,24 Millionen Euro zur Verfügung. 

Zu TerraCycle

Das international agierende Recycling- und Upcycling-Unternehmen TerraCycle steht für „Das Konzept Abfall abschaffen“. In kostenlosen Recycling-Programmen motiviert TerraCycle Verbrau-cher dazu, zum Beispiel leere Stifte zu sammeln und an das Öko-Unternehmen zu schicken, da-mit diese als wertvolle Ressource nicht verloren gehen. TerraCycle verarbeitet vielfältige Wertstof-fe durch Recycling oder Upcycling zu neuen nachhaltigen Produkten. Finanziert werden die Pro-gramme durch verantwortungsvolle Herstellerfirmen.

Hörverlust bedeutet meist Isolation – Neue Patientenfilme erklären Implantat-Systeme

Mittelohrimplantat-System
 
Hören bedeutet Kommunikation und Lebensqualität, Hörverlust hingegen kann zur Isolation führen. In Deutschland gibt es laut dem Deutschen Schwerhörigenbund e:V. etwa 13,4 Millionen hörgeschädigte Menschen. Und die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker geht von circa 5,4 Millionen Patienten mit einer indizierten, also behandlungsbedürftigen Schwerhörigkeit aus.
 
Beim Hörvorgang werden im Mittelohr Schallwellen in mechanische Schwingungen umgewandelt und damit das Innenohr stimuliert. „Ist die Funktion des Innen- oder des Außenohrs eingeschränkt, kann die Schallinformation nicht richtig verarbeitet werden – die Folge ist Schwerhörigkeit. Wir informieren Patienten jetzt über Alternativen zu herkömmlichen Hörgeräten!“, erklärt Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer. Die beiden neuen Patientenfilme „Knochenleitungsimplantat-System“ und „Mittelohrimplantat-System“ von Europas größtem Gesundheits-TV-Netzwerk erklären, wie moderne Technik neue Wege des Hörens eröffnen kann. Beide Systeme bestehen aus einem Implantat und einem Audioprozessor mit integriertem Mikrofon. Der Audioprozessor wird durch Magnetkraft über dem Implantat gehalten und kann unauffällig unter dem Haar getragen werden. Er nimmt Schall auf, wandelt ihn in elektrische Signale um und leitet die Informationen durch die Haut an das Implantat weiter.
 
Beim Knochenleitungsimplantat-System erzeugt das unter der Haut im Knochen platzierte Implantat mechanische Schwingungen aus den Signalen und gibt diese an den Knochen ab. Der Knochen leitet die Vibrationen zum Innenohr (Knochenleitung), wo die Schallinformationen wie beim natürlichen Hörvorgang weiter verarbeitet werden. Beim Mittelohrimplantat-System leitet das Implantat die Signale an ein weiteres Element, das direkt an einem beweglichen Teil des Mittelohrs befestigt ist, und versetzt dieses durch seine Vibrationen in BewegungSo wird der natürliche Hörvorgang imitiert. Bei beiden Systemen bleibt der Gehörgang frei, was den Tragekomfort im Vergleich zu herkömmlichen Hörgeräten deutlich erhöht.

Mehr Sicherheit durch ärztliche Zweitmeinung bei Krebs

Weltweit sterben jährlich 8,2 Millionen Menschen an Krebs. Allein in Bayern erkranken jedes Jahr rund 68.000 Menschen daran. Um Patienten mit der Diagnose Krebs in ihrer schwierigen Situation zu unterstützen, bietet die AOK-Direktion Coburg eine erweiterte onkologische Zweitmeinung. Betroffene Versicherte der AOK können sich kostenlos bei der Universitätsklinik in Erlangen beraten lassen. Das Angebot für eine ärztliche Zweitmeinung gilt für viele bösartige Tumorerkrankungen mit Ausnahme von Augentumoren. Eine entsprechende Kooperation hat die AOK Bayern mit dem Universitätsklinikum in Erlangen geschlossen.
 
Die Universitätsklinik in Erlangen gehört zu den onkologischen Spitzenzentren in Bayern. Für Versicherte der AOK in der Region Coburg, Kronach und Lichtenfels gibt es eine kostenlose Service-Hotline. Unter der Telefonnummer 0800/88 100 81 können sich AOK-Versicherte für die ärztliche onkologische Zweitmeinung anmelden. Dort erfahren sie auch, welche Befunde eingereicht werden müssen. Ein persönliches Erscheinen in der Universitätsklinik ist nicht notwendig. Der Versicherte muss auch keine Überweisung oder Einweisung durch den Hausarzt vorlegen.
 
Die Hotline ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und am Mittwoch von 12 bis 17 Uhr zu erreichen. Jede Woche findet in der Universitätsklinik in Erlangen mindestens einmal eine sogenannte Tumorkonferenz statt. Hier prüfen Mediziner der Uniklinik aus verschiedenen Fachrichtungen die Behandlungsmöglichkeiten. Die Patienten erhalten innerhalb von drei Werktagen nach der Konferenz die schriftliche Zweitmeinung. Diese kann die Behandlungsempfehlung bestätigen oder eine Alternative aufzeigen. Weitere Informationen gibt es bei jeder AOK-Geschäftsstelle oder im Internet unter www.aok.de/bayern/krebs.

Pfoten brauchen Winterschutz – mit wenigen Handgriffen erspart man dem Hund unnötige Beschwerden

(ots). Hunde haben in der Regel kein Problem mit der kalten Jahreszeit, sie sind mit ihrem meist dichten Fell gut geschützt. Empfindlich sind aber die Pfoten der Vierbeiner, selbst bei großen und kräftigen Rassen. Damit Hunde auch über einen langen Winter hinweg schnee- und eistauglich bleiben, sollte man sie mit einer besonders sorgfältigen Pfotenpflege unterstützen. 

Zwischen Wohnung und Auslauf liegen in der Regel Wege und Straßen, die mit Split oder Streusalz passierbar gemacht werden. Wer den Fußballen seines Hundes etwas Gutes tun will, reibt diese vor dem "Gassi gehen" am besten mit einer Pfotensalbe ein. Gut gecremt läuft es sich einfach besser. Es macht die Ballen sanft und geschmeidig, schützt vor Verletzungen oder Austrocknung und vor aggressiv wirkendem Streusalz. 

Oftmals setzen sich zwischen den behaarten Zehen Eisklumpen fest, die messerscharf werden können. Sie verletzen die Fußballen oder führen durch Reibung beim Laufen zu Entzündungen zwischen den Zehen. Je länger die Haare, desto größer ist die Verletzungsgefahr. Im Winter sollte man deshalb die Haare im Zwischenzehenbereich kürzen, damit sich dort keine Eisklumpen mehr bilden können. Bei längeren Spaziergängen durch den Schnee hilft es, die Pfoten regelmäßig zu kontrollieren und Eisklümpchen rechtzeitig zu entfernen. 

Mit dem winterlichen Pfotencheck tut man dem Hund etwas wirklich Gutes. Eine Hundepfote ist nämlich von unzähligen Nerven durchzogen. Die melden jeden noch so kleinen Schmerz auf direktem Wege ans Gehirn. Scharfe Eiskristalle oder Splitsteinchen zwischen den empfindlichen Zehen werden somit sehr schnell sehr unangenehm für das Tier. Der Hund möchte sich von diesen "Plagegeistern" befreien und knabbert an seinen Pfoten. So gelangt schnell Streusalz ins Maul und wird heruntergeschluckt. Durch das Knabbern werden die empfindlichen Zehenzwischenräume zusätzlich gereizt. Wer bei seinen Spaziergängen überwiegend auf gestreuten Wegen laufen muss, sollte über Pfotenschutzschuhe nachdenken. 

Nach dem Spaziergang tut es Herrchen, Frauchen und Hund gleichermaßen gut, ein Fußbad in lauwarmen Wasser zu nehmen. Nach dem Bad dann noch eine Pflegecreme auftragen - derart verwöhnt und geschützt wird der lange Hochwinter zur coolen Sache.

 

Foto: obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V./Andrea Klostermann


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