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Patientenfilm: Wenn’s unfreiwillig tröpfelt

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Große Grauzone: Wer spricht schon über (s)eine Inkontinenz

 

Ab 40 Jahre leiden schätzungsweise etwa jede vierte, ab 50 Jahren sogar jede zweite Frau an unfreiwilligem Harnverlust. Wobei die Zahlen schwer zu erheben sind, ist es doch nach wie vor ein stark tabuisiertes Leiden, das Frauen selbst ihrem Arzt gegenüber erst ansprechen, wenn die Not nicht länger zu ertragen ist.

Dabei hätte die verlorene Zeit sinnvoll genutzt werden können. „Unser neuer Patientenfilm `Descensus´ kann Patientinnen eine Brücke bauen und so ein Arzt-Gespräch optimal vorbereiten!“, meint Markus Spamer, Gründer und Geschäftsführer von TV-Wartezimmer. Der von Europas größtem Gesundheits-TV-Netzwerk neu produzierte Patientenfilm „Descensus (Senkung von Gebärmutter, Blase oder Darm)“ erklärt nicht nur die Entstehung dieser Erkrankung sondern auch die Therapiemöglichkeiten.

 
Der aufrechte Gang macht den Menschen einzigartig, doch er bringt nicht nur Vorteile mit sich: Der Beckenboden ist dadurch großen Belastungen ausgesetzt. Denn wie eine Hängematte stützt er Gebärmutter, Harnblase und Enddarm ab und seine Muskeln sind an vielen Funktionen beteiligt wie beispielsweise dem Verschluss der Harnröhre. Zu schwaches Bindegewebe, Geburten, schweres Heben oder chronische Verstopfungen können der Muskulatur des Beckenbodens zusätzlich Kraft rauben. Geben die Muskeln zu stark nach, senken sich die inneren Organe nach unten. Die ersten Anzeichen einer Beckenbodenschwäche sind unfreiwilliges Wasserlassen oder Abgang von Darminhalt (Inkontinenz) aber auch ein Fremdkörpergefühl oder Ziehen im Unterbauch. Auch wiederkehrende Blasenentzündungen können die Folge einer Senkung sein. Symptome der Gebärmuttersenkung sind darüber hinaus ein Druckgefühl im Bereich der Scheide oder Schmerzen in Unterbauch und Rücken.

 
Bereits zur Vorbeugung aber auch bei leichten Formen ist ein regelmäßiges Beckenbodentraining wichtig. Auch Biofeedback und Elektrotherapie werden zur Verbesserung der Beckenbodenfunktion eingesetzt. Ein Pessart kann zudem die Harnröhre der Frau stützen. Und in schweren Fällen können moderne Operationsmethoden Abhilfe schaffen. 

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